Tiere

Bienen

Schätzungsweise 400.000 Bienchen von der Rasse Carnika schwärmen an warmen Sommertagen in die Umgebung der Körnermühle aus. Unsere Imkerei kann somit jedes Jahr leckeren Bio-Honig aus den Waben schleudern. Abwechslungsreiche Übergänge von Wald zur Flur bringen gute Zwischentrachten im späten Frühjahr und im Frühsommer. Die Nähe zum Wald verspricht häufig die Ernte des besonderen Waldhonigs. Allerdings bleiben auch wir in unserer abgelegenen Lage nicht von den verheerenden „Kollateralschäden“ des Leben verachtenden modernen Rapsanbaus mit immer toxischeren Insektiziden (Neonikotinoide, etc.) nicht verschont. Das heißt, auch unsere Winterverluste an Bienenvölkern waren in den letzten Jahren erheblich.

 

Schafe

Die mittelgroße Herde der schwarzköpfigen Röhnschafe ist vor allem für unsere Hänge und die Pflege der Randbereiche zuständig. Die leichtfüttrigen Tiere lammen hier hauptsächlich im Januar ab, damit sie meist ab Ende April vom ersten Grünaufwuchs profitieren können. Für die Nutzung der eher mittelfeinen Wolle (hohe Niederschlagsmenge im Sommer) konnten wir bisher kaum regionale Interessenten finden. In den kommenden Monaten wird die Herde mit Schafen der Rasse „Texel“ erweitert, dies ist ein schweres Fleischschaf.

 

Rinder

Das Rote Höhenvieh, ein klassisches Dreinutzungsrind (ursprünglich: Milch-/Fleisch-/Zugtier) ist bekannt für sein besonders schmackhaftes, feinfaseriges Fleisch. Der Aufbau unserer kleinen Herde hilft dabei auch dem Erhalt der Rasse in unserer Mittelgebirgsregion.

 

Pferde

Unsere "Edlen" erfreuen Groß und Klein. Bei so mancher Veranstaltung auf dem Hof kommen sie unter dem Sattel zum Einsatz. Eine Erweiterung stellen die Schweren Warmblüter dar. Mit den reinrassigen, typisch sächsischen Fahrpferden sind wir auf dem Weg, unseren Bestand zu verändern und zu erweitern.

 

Esel

Seit 2009 engagieren wir uns aktiv am Erhaltungszuchtprogramm für Poitou Großesel (Baudet du Poitou). Dabei werden wir tatkräftig unterstützt durch die Baudet Du Poitou Zentrale Europa in Langgöns – Cleeberg (BDP`Z). Als schwerster und damit kräftigster Esel der Welt gilt er als das Kaltblut unter den Langohren. Seine urige Erscheinung ist einzigartig und hilft wesendlich bei der Aufklärungsarbeit mit. Die sanften Riesen kommen bei uns auch unter dem Sattel zum Einsatz.

Da sein. Erleben. Bewegen.